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Die Bibel

Stand: 16.11.2016

Bildquelle: EKD

 

EKD-Ratsvorsitzender: Bibel setzt ethische Leitlinien für Politik

Hannover (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, hat die Bedeutung der Bibel für das politische Handeln betont. "In der Bergpredigt lernen Christen: Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein", erklärte der rheinische Präses in einem epd-Interview zum Auftakt des "Jahrs der Bibel" 2003. Zwar habe es immer wieder Kriege gegeben, aber der Anspruch dieser ethischen Leitlinien bleibe bestehen, fügte Kock hinzu. Dies gelte auch für die gegenwärtige Debatte. Damit werde verhindert, dass man den Namen Gottes zur Rechtfertigung militärischer Aktionen missbraucht, so der EKD-Ratsvorsitzende, der den Irak-Konflikt nicht direkt nannte.

Der Repräsentant von rund 26,6 Millionen Protestanten erhofft sich von dem am Neujahrstag in Dresden eröffneten "Jahr der Bibel" 2003 Fortschritte in der Ökumene. Die Bibel sei die gemeinsame Quelle des Glaubens für alle Christen, bekräftigte Kock. Im ökumenischen Gespräch miteinander könnten sich die Kirchen auch über die Differenzen bei der Auslegung biblischer Texte verständigen und so voneinander viel lernen. Kock: "Die Kirchen werden sich darum im 'Jahr der Bibel' besser kennen lernen".

Die Bibel sei nicht nur ein wertvolles Kulturgut, sondern Grundlage des Glaubens. Die Heilige Schrift könne Menschen zudem "in vielen Entscheidungssituationen ihres Lebens" begleiten. Wer dies entdecke, werde auch merken, "wie Gott durch die Bibel mit ihm Verbindung aufgenommen hat". Zu "einem solchen Abenteuer" solle das Bibeljahr 2003 Mut machen.

Für ihn selbst sei die Bibel ein "einzigartiger Schatz" und Richtschnur des Lebens, so der rheinische Präses. Es gebe für ihn "keine andere Quelle der Offenbarung Gottes". Dabei sei die Bibel "ja nicht vom Himmel gefallen, sondern ein von Menschen für Menschen geschriebenes Buch mit einer spannenden Überlieferungsgeschichte". Die Heilige Schrift erzähle von der Suche nach Gott. Sie sei keine "Sammlung toter Buchstaben, sondern eine lebendige Stimme, die erkennen lässt, was Gott von uns erwartet, wozu er uns befreit und wie wir heutigen Menschen mit uns und anderen Menschen zurecht kommen können."

"Sagen Sie mal..." Was würden die Menschen der Bibel heute zu den Geschehnissen von damals sagen? Das Sonntagsblatt fragt nach und bringt in einer Serie über das Jahr 52 Interviews - als Beitrag zum "Jahr der Bibel".

"Die dunklen Kapitel der Bibel" - Eine kleine Auswahl aus der gleichnamigen Sonntagsblatt-Serie . 

 

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© Pfr. Johannes Taig

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